Am Donnerstag dann ging es auf nach Baddeck – Cape Breton.

 

Es war wieder ein richtig warmer Sommertag und wir haben uns bei der Fahrt etwas Zeit gelassen.

 

Bevor wir Cape Breton erreichten, haben wir erst einen Zwischenstopp in Pictou gemacht.

 

Leider war die Hector nur noch ein Schiff ohne Masten und Innenleben – es wurde und wird noch aufwendig restauriert.

 

Aber dafür haben wir lecker im Restaurant gegessen und konnten die Fahrt gesättigt fortsetzen.

 

Einen weiteren Zwischenstopp haben wir dann noch in Port Hasting gemacht und dort das Visitor Centre aufgesucht. Natürlich ging das nicht ohne den Kauf von einigen T-Shirts – kann man ja immer gebrauchen 😊 .

 

Und dann trafen wir in Baddeck an – wir wurden bereits von Dick und Liz erwartet, die uns ja eingeladen hatten.

 

Was soll man sagen – 2 ganz liebe und nette Menschen. Wir sind richtig froh, diese schon 2017 kennengelernt zu haben.

 

Wir blieben bis Samstag dort – und was ganz besonders war – das gemeinsame Frühstück am Freitag und Samstag.

 

Natürlich haben wir auch in diesem Jahr den Cabot Trail komplett an einem Tag bewältigt. Es war wieder ein Erlebnis, insbesondere, da das Farbenspiel des beginnenden Indian Summer wirklich etwas ganz Besonderes ist.

 

Und wir haben dann auch noch den Skyline Trail komplett geschafft. Allerdings waren wir am Ende auch selbst fast am Ende. Aber schön war die Wanderung doch – nur leider zu viele Touris, die nicht in der Lage waren, sich etwas ruhig zu verhalten. So war es nicht möglich Tiere dort zu sehen.

 

Nach der Wanderung fuhren wir dann weiter nach Cheticamp.

Dort haben wir dann unser verdientes Essen im Restaurant Le Gabriel eingenommen.

Und es war sehr lecker!.

Am Samstag ging es dann wieder zurück nach Hause – der Abschied von Dick und Liz fiel allerdings schon schwer. Aber wir haben versichert, wir kommen wieder! Und versprochen ist versprochen.

 

Diesmal fuhren wir über den Ceilidh Trail nach Judique, um dort das Celtic Music Interpretive Centre, wo wir zu Mittag essen wollten.

 

Bei der Ankunft wunderten wir uns zunächst über den gefüllten Parkplatz – etliche Corvettes standen dort abgeparkt. Wir befürchteten schon, dass es wohl keinen freien Tisch im Centre geben würde.

 

Aber probieren wollten wir es natürlich schon.

 

Doch wie befürchtet, waren alle Tische besetzt. Doch die Bedienung meinte, sie würde „Willi“ fragen, ob wir uns mit an seinen Tisch setzen dürfen. „Wiili“ sei ein Einheimischer, meinte sie noch und ging zum Fragen.

 

1 Minute später kam sie zurück und meinte, alles klar, Willi lädt uns an seinen Tisch ein.

 

Und dann lernten wir „Willi“ kennen – als erstes meinte Willi: I am like the furniture oft the Centre here – sprich: er gehört schon zum Inventar dort.

 

Wir unterhielten uns gut beim Essen und der Celtic Music. Es war ein kleines Erlebnis. Und wieder zeigte es sich, wie freundlich die Leute dort in Nova Scotia sind.

 

Danach fuhren wir dann wirklich weiter nach Hause.

 

Den Rest vom Samstag nach unserer Ankunft und auch den Sonntag machten wir einen auf „Ruhetag“.

 

Außer Thanksgiving feiern und einem Spaziergang durch Mahone Bay war wirklich nur Ausruhen angesagt.

 

Und so endete die Woche, in der wir viel Erlebt haben – so ist Urlaub!

 

Von Pictou nach Cape Breton