12. April 2014

 

Für den heutigen Samstag gab der Wetterbericht an: Regen!

Das war für uns das Zeichen zur Fahrt nach Halifax in das

„Maritime Museum of the Atlantic”, welches sich auf der Lower Water Street in Halifax befindet.

Wie üblich, stimmte der Wetterbericht – es regnete so richtig!

Also schnell die kleine Kamera eingepackt und ab zum Museum.

Dort angekommen, sagte man uns, es sei natürlich erlaubt, Fotos zu machen – natürlich auch mit Blitzlicht.

Das hätte ich vorher wissen sollen – dann hätte ich natürlich meine große Kamera mitgenommen.

 

Und los ging unser Rundgang. Doch dann: nach nur 2 Fotos meinte der Akku er müsse nun seinen Dienst aufgeben. Kein Problem…., hatte doch 2 Ersatzakkus dabei. Mhm, doch ein Problem. Die Akkus lagen fein säuberlich verpackt in der Fototasche im Auto.

Also im inzwischen strömenden Regen zum Parkplatz gelaufen und die Akkus geholt.

Da ich leider keine Schwimmflügel dabei hatte, brauchte ich für die paar Meter doch so lange, dass es ausreichte völlig nass zu werden.

In weiser Voraussicht hatte ich aber eine schnell trocknende Hose an…und schon einige Minuten später konnte ich das Museum in trockenen Kleidern genießen.

Jetzt in der Vorsaison zahlten wir übrigens nur 10 Dollar für 2 Personen – das sind mal gerade rund 7 Euro.

 

Was soll ich sagen – der Besuch hat sich wirklich gelohnt.

Man erfährt einiges über die Geschichte von Halifax- z.B. die verheerende Explosion am Ende des 1. Weltkrieges im Jahr 1917, über die Seefahrt und natürlich über die Titanic.

Man sollte sich schon einige Zeit nehmen, die vielen Eindrücke dort aufnehmen zu können.

Als kleinen Anhaltswert gibt man an, dass 2 Stunden für den Museumsbesuch eingeplant werden sollten.

Man kann es auch in dieser Zeit schaffen – doch dann ähnelt der Besuch eher einem „Rundlauf“ unter zeitlicher Begrenzung.

 

An den nächsten Tagen waren dann wieder Fahrten in die benachbarten Orte Chester, Lunenburg, Hirtle Beach und auch Liverpool angesagt.

Auch wenn wie dort ja schon etliche Male gewesen sind, lohnt sich für uns jeder Besuch dort.

Alleine schon, weil wir ja bei wechselnden Witterungen die einzelnen Örtlichkeiten bisher ausgesucht hatten.

So waren es z.B. beim jetzigen Besuch in Chester +22,5 Grad.

Da wirkt natürlich einiges anders, als wenn es Temperaturen im Minusbereich sind, oder aber, wie in den ersten Monaten, dort Schnee liegt.

 

17. April 2014

 

Und um neue Eindrücke von schon besuchten Orten zu bekommen, sind wir nochmal zum Kejimkujik Park gefahren.

Zuletzt war dieser ja fast überall unter einer hohen Schneedecke vergraben, bzw. das Hochwasser verwehrte einem den weiteren Weg.

Also hofften wir nun auf einen Besuch ohne Schnee.

Und dem war auch so – alle Wege waren schneefrei, aber nicht unbedingt schon für den Besucher freigegeben.

An manchen Stellen war der Weg mit einer Schranke versperrt.

Und es gab auch noch Hochwasser.

Trotzdem konnten wir einen herrlichen Spaziergang im Park machen.

 

Es gab einige bemerkenswerte Bilder zu sehen – so z.B. ein Weg, der plötzlich im Wasser endete – auch wenn direkt an der jetzigen Wasserkante ein Schild stand mit dem Hinweis, dort geht es weiter für Fußgänger und Radfahrer.

Aber da ging es, wenn überhaupt nur mit einem Boot auf die andere Seite.

Auf dem Weg zum Haupteingang bemerkten wir dann ein Reh, welches am Waldrand stand.

Ich hielt mal an und stieg aus – machte die Kamera parat…

Und das Reh blieb brav stehen. Problematisch war nur, dass es direkt zwischen einigen Ästen stand und ich daher das Tier nicht wirklich gut fotografieren konnte.

Aber erstaunlich schon, dass das Reh nicht weglief – es schaute mich zwischen durch immer mal wieder an, graste aber dann ruhig weiter.

So endete unser Ausflug wieder mit einigen tollen Erlebnissen und natürlich auch mit einigen Fotos.

 

18. April 2014

 

Heute stand erneut der Kejimkujik Park auf dem Programm – diesmal aber der Seaside Park.

Bisher war das Wetter ja nicht so, dass man unbedingt in diesen Bereich fahren konnte und/oder wollte.

Denn der größte Teil des Parks ist nur zu Fuß zu bewältigen – mit dem Auto kommt man nicht dorthin.

Also ging es über den Highway 103 in Richtung Liverpool/Yarmouth für ca. 93 Kilometer.

Die genaue Anschrift lautet 1188 St. Catherines River Road, Port Joli.

 

Die Zufahrt zum Parkplatz ist gut ausgeschildert – allerdings sollte man beachten, dass die letzten Kilometer die Straße nicht mehr geteert ist, sondern es sich um eine sogenannte Gravel Road ( unbefestigte Straße ) handelt.

Da hilft aber langsames Fahren!

Am Ort angekommen, waren wir zunächst erstaunt, dass dort bereits einige Fahrzeuge abgeparkt waren. Aber es ist ja auch ein sehr beliebter Ort zum Wandern.

Wir wanderten über den gut begehbaren Weg – lediglich der recht kalte Wind wirkte etwas störend. Aber am Ende des Weges wurden wir entschädigt: ein toller Blick auf das Meer – Sandstrand und auch die Tierwelt war vertreten.

Wenn nicht so ein kalter Wind gewesen wäre, wir hätten dort bestimmt sehr lange sitzen können. Aber diesmal begnügten wir uns mit nur wenigen Minuten und gingen dann den Weg zurück.

 

An der ( einzigen ) Abbiegemöglichkeit nahmen wir dann den neuen Weg. Dieser führte uns wieder in Richtung Strand, diesmal aber war es mehr ein Steinstrand – aber trotzdem sollte man auch dort mal gewesen sein.

Nach kurzer Wanderung gingen wir dann wieder zurück zum Parkplatz.

Auch dieser Ausflug hatte sich wieder gelohnt – die Landschaft war einfach nur schön!

 

            - Fortsetzung folgt - dann beginnt

die "Haven-Zeit" !!