05.April 2014

 

Langsam wird die Saison in Mahone Bay eröffnet.

 

Ein sehr beliebtes Geschäft in Mahone Bay hatte ja auch in der Winterzeit zumindest am Wochenende geöffnet – der Bluestone Magik & The Enchanted Crystal. Dort bekommt man vom Buch bis hin zu Fantasy-Produkten alles, was in einen Souvenir und Fantasy-Laden gehört. Oft konnte ich vom Küchenfenster aus beobachten, wie unterschiedlich die Altersstrukturen der vielen Besucher dort waren – vom Kindergartenkind bis zum rüstigen Rentnerehepaar war alles vertreten. Einen Besuch dort sollte man auf jeden Fall einplanen – das Geschäft befindet sich auf der 586 Main Street in Mahone Bay.

 

 

 

Ein weiteres Geschäft hatte am heutigen Tag die Saisoneröffnung – The Sugar Bubbles Bath Bacery.

 

Dieses Geschäft zu besuchen ist einfach Pflicht!

 

Betritt man den Geschäftsraum, wird man bereits von den vielen aromatischen Düften der dort angebotenen „Schmuckstücke“ empfangen.

 

In liebevoll dekorierten Regalen und Schränken fallen die köstlichen Tortenstücke und „Cupcakes“ ins Auge – man möchte am liebsten direkt hineinbeißen!

 

Doch STOP: was so herrlich duftet und nach einem leckeren Kuchen aussieht sind in Wirklichkeit handgemachte und selbst entworfene Seifestücke!

 

Ich kann meine Frau sehr gut verstehen, wenn sie in regelmäßigen Abständen die „Bakery“ aufsuchen möchte. Schon in unserer Planungszeit waren die Besuche dort bereits fest vorgesehen. Seit unserem 1. Besuch im September 2011 verfolgten wir das Geschäft im Internet, wo man auch immer aktuell die neuesten Kreationen per Bild bewundern kann.

 

Hier findet man mit Sicherheit ein passendes Geschenk, oder aber sein eigenes Mitbringsel.

 

Zu finden ist die Sugar Bubbles Bath Bakery auf der 633 Main Street in Mahone Bay.

 

 

 

 

 

06.April 2014

 

Heute ging es zum 2.Mal zum Hirtle Beach – den Bereich habe ich ja bereits im März beschrieben – aber es lohnt sich wirklich, dort häufiger hinzufahren. Und man ist ja sehr schnell dort.

 

Wobei das Wort „schnell“ teilweise nicht ganz zutreffend ist –

 

Der Winter hat nämlich auf den gesamten Straßen in Nova Scotia seine Spuren hinterlassen.

 

Man darf wirklich die Straße keine Sekunde aus den Augen lassen – überall tauchen sogenannte „Potholes“ = Schlaglöcher auf.

 

Und diese Löcher sind mitunter sehr sehr tief und groß. Ich kam mir manchmal vor, als sei ich als Slalomfahrer unterwegs.

 

Da war es angebracht, sich ganz genau an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten – oft aber auch erheblich unterhalb der erlaubten Grenze.

 

Doch wir kamen unbeschadet am Zielort an, denn wir kannten uns inzwischen gut mit den Straßenverhältnissen aus.

 

 

 

Am Hirtle Beach war es wieder sehr schön – die Sonne schien, aber es war doch recht kalt. Ohne dicke Jacke konnte man sich nicht am Strand aufhalten. Aber genießen konnte man den Strandbereich trotzdem.

 

 

 

07. April 2014

 

Heute ging unsere Fahrt nach Shelburne.

 

Knappe 128 Kilometer sind es von Mahone Bay aus. Dies sind so ungefähr 1,5 Stunden Autofahrt.

 

Über die 325 Richtung Blockhouse und dort dann auf die 103 in Richtung Yarmouth. Der Highway 103 heißt übrigens Fishermen‘s Memorial Highway.

 

In Shelburne angekommen, fahren wir direkt zur Water Street.

 

Dort findet man in der Regel einen Parkplatz. Auf der Water Street selber befinden sich bereits einige der Highlights dieses Örtchens, sprich – die historischen Gebäude.

 

Es war für uns wieder ein sehr schöner Spaziergang durch den Ort – und das bei sommerlichen Temperaturen und schönstem Sonnenschein.

 

Abgerundet haben wir den Ausflug nach Shelburne mit dem Mittagessen in dem schönen Restaurant „The SeaDog Saloon“. Hier stimmte alles – schöne Atmosphäre, nette Bedienung und gutes Essen. Das Essen war reichhaltig und lecker, der Preis für deutsche Verhältnisse eher niedrig. So zahlten wir für 2 komplette Mittagessen mit Getränken umgerechnet 30 Euro. Und da ist das Trinkgeld mit einberechnet.

 

 

 

An dieser Stelle mal etwas zum Thema „Trinkgeld“ –

 

In jedem Restaurant, Cafe etc. wird  der „Tip“= Trinkgeld separat gegeben. Man zahlt die Rechnung und lässt sein Trinkgeld einfach auf dem Tisch liegen. Keine Angst – hier wird das Geld nicht verschwinden, bevor es in die richtigen Hände gelangt.

 

Mit dem Trinkgeld werden die Bedienungen in der Regel „bezahlt“, da das eigentliche Gehalt sehr niedrig ist, bzw. viele kein Gehalt bekommen und sich daher wirklich ausschließlich über den „Tip“ bezahlen lassen.

 

Die Höhe des Trinkgeldes sollte so zwischen 10-15 % der Rechnung für das Essen betragen – dazu ein kleiner Tipp zum Tip – auf der Rechnung ist die Steuer ( Tax ) ausgewiesen – diesen Betrag als Trinkgeld nehmen, da liegt man richtig und muss nicht jedes Mal mühsam rechnen!

 

 

 

Gut gesättigt machten wir uns dann wieder auf den Rückweg nach Mahone Bay.

 

 

 

Dann war mal eine kleine Reisepause von 2 Tagen angesagt.

 

10. April 2014

 

Heute sollte es an die Küste  von Annapolis gehen.

 

Als Zielorte hatten wir Digby und Annapolis Royal festgelegt.

 

Zunächst ging es rund 156 Kilometer bis nach Digby – über die 325 Richtung Bridgewater und dann weiter  über die 208 und dem Highway 8 in Richtung Caledonia.

 

Der Weg ist gut ausgeschildert und nach etwas über 2 Stunden erreichten wir Digby.

 

Hier parken wir in der Regel auf der Water Street neben dem dortigen Visitor Centre.

 

Übrigens benutzen wir oft die Hinweisschilder zu den jeweiligen Visitor Centres in den Orten, wo wir uns nicht auskennen. Die Informationsstellen liegen in der Regel sehr Zentral und es gibt dort genügend Parkraum.

 

Wenn man also in eine Stadt, einen Ort einfährt – einfach auf das braune Schild mit dem Fragezeichen suchen und dann folgen!

 

Wir bummelten einmal über die Hauptstraße in Digby und stellten fest, dass auch hier einige Geschäfte nicht mehr vorhanden waren.

 

Kurzentschlossen gingen wir zum Auto zurück und fuhren ca. 8 Kilometer weiter zum „Point Prim“.

 

Dort befindet sich ein Leuchtturm und es gibt eine tolle Aussicht. Die paar Kilometer hatten sich wirklich gelohnt, wenn es auch teilweise empfindlich kühl war.

 

Ausgekühlt, aber mit einigen schönen Fotos und Eindrücken ausgestattet, ging es dann wieder zurück nach Digby.

 

Dort suchten wir ein Restaurant auf, um unser Mittagessen zu nehmen.

 

Auch diesmal hatten wir mit unserer Wahl Glück – das Essen war sehr gut und auch nicht teuer, obwohl wir im etwas gehobeneren  Teil des Restaurants gegessen haben.

 

Ausgesucht hatten wir uns das Fundy Dockside Restaurant auf der 34 Water Street.

 

 

 

Gut gesättigt ging es dann weiter nach Annapolis Royal.

 

Dort angekommen, machten wir einen sehr schönen Spaziergang durch den Ort.

 

Für Besucher dieses schönen Städtchens während der normalen Saison – ab Mitte Mai ist die Attraktion „Historic Garden“ geöffnet. Hier sollte man auf jeden Fall einen Besuch einplanen. Wunderschöne Blumen und Pflanzen in einem hervorragend angelegten Park laden ein!

 

Aber auch in der Winter- und Frühlingszeit lohnt es sich, durch den Ort zu wandern. Es gibt viele historische Gebäude zu sehen. Und alles ist mit großen Informationsschildern ausgestattet!

 

Voller Eindrücke fuhren wir dann langsam wieder zurück.

 

 

Die folgenden Tage machten wir dann diverse Fahrten nach Lunenburg, Chester, Peggys Cove und Halifax.

 

Fortsetzung folgt....