23. Mai 2016

 

Irgendwie fängt der neue Tag bedrückend für mich an – kaum aufgewacht, geht mir ein Gedanke durch den Kopf: Wir sind wirklich schon auf der letzten Strecke unseres Aufenthaltes hier in Mahone Bay angekommen. So wirklich glauben möchte ich das ja nicht. Also schnell diese Gedankengänge beiseitelegen.

 

Von daher planten wir dann uns ins Auto zu setzen und zum Frühstück mal wieder nach Halifax zu fahren. Gesagt getan – 90 Kilometer später erreichten wir „unseren“ Parkplatz an der Lower Water Street. Während der Fahrt hatten wir überlegt, ob wir zu Cora’s gehen sollten….. hatten uns dann aber doch dazu entschieden, ins Bluenose II zu gehen.

Vom Parkplatz aus sind es ja nur ein paar Minuten, bis zur Hollis Street 184, wo sich das Bluenose II befindet.

 

Es war eine gute Entscheidung, da das Essen dort sehr gut war. Ich kann das Restaurant ohne Einschränkung empfehlen. Der Service ist selbst an Tagen mit sehr vielen Gästen gut und auch schnell. Das Essen ist schmackhaft und man hat dort ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gut gesättigt machten wir uns dann auf unseren Spaziergang durch die Stadt.

 

An dieser Stelle möchte ich nochmal auf das Visitor Information Centre auf der 1655 Lower Water Street hinweisen. Zumindest beim 1. Besuch in Halifax, aber auch in anderen Orten Nova Scotias, sollte man das Informationszentrum aufsuchen. Dort bekommt man Straßenkarten und viele Hinweise auf den betreffenden Ort. Uns hat z.B. die Straßenkarte von Halifax immer sehr gute Dienste geleistet.

 

Unser Weg führte zunächst zur Citadel und der Old Town Clock. Von dort gingen wir dann weiter über die Sackville St und South Park St zur Spring Garden Road.

Hier bummelten wir an den dortigen Geschäften vorbei um letztendlich bis zur Lower Water Street zu gelangen. Von dort ging es dann zum Hailfax Seaport Farmers Market, der ja immer einen Besuch wert ist. Wir kauften diesmal nur Kleinigkeiten ein und begaben uns dann weiter zum Pier 21. Diesmal wollten wir endlich mal ins dortige Museum gehen.

 

„The Canadian Museum of Immigration at Pier 21“ sollte man auf jeden Fall besuchen. Man bekommt einen Einblick, wie es den damaligen Einwanderern gegangen sein mussten. Es gibt viele Gegenstände aus der Zeit. Teilweise irgendwie beklemmend waren einige der Ausstellungsstücke schon.

Uns hat der Besuch gefallen und wir werden bestimmt bei einem der weiteren Aufenthalte in Nova Scotia erneut das Museum besuchen.

 

Inzwischen war es dann doch schon etwas später am Tag geworden. Daher machten wir uns auf den Heimweg.

In Mahone Bay angekommen war erst mal eine Tasse Kaffee angesagt, bevor wir unseren Spaziergang durch den Ort machten.

 

 

24. Mai 2016

 

Heute war ein neuer Besuch in Lunenburg geplant. Insbesondere unser Mittagessen wollten wir in der Fish Factory einnehmen.

 

In Lunenburg angekommen, wurde zunächst der übliche Spaziergang an und durch die Geschäfte gemacht.

Natürlich durfte ein kleiner Besuch im dortigen Postamt nicht fehlen. Das Postamt befindet sich auf der 242 Lincoln Street und ist kaum zu übersehen, dank der schönen blauen Außenfassade. Wenn ich ehrlich bin, habe ich bei jedem Besuch des Postamtes einen kleinen Hintergedanken – denn direkt daneben befindet sich ein zwar recht kleines, aber dafür sehr feines Cafe ( Coffee Shop ). Hier genehmigen wir uns gerne einen Kaffee und ein Stück Kuchen – einfach nur lecker! Und nach dieser feinen Stärkung, konnten wir natürlich besonders gut unseren Spaziergang fortführen.

 

Natürlich wollte ich nochmals die schöne St.John’s Anglican Church aufsuchen. An der Ecke Duke Street / Cumberland Street ist das wunderschöne Gebäude nicht zu übersehen – ganz in schwarz und weiß gehalten!

Ich bin von dieser Kirche immer begeistert – aber man sollte nicht nur von außen schauen, sondern es auch nicht versäumen,  mal einen Blick in die Kirche zu werfen.

 

Und da wir ja schon in der Nähe waren, sind wir dann noch weiter über die Kaulbach Street bis zur Unity Lane gegangen.

Dort befindet sich ja die Lunenburg Academy, die wir ja auch schon häufiger besucht hatten – mal im Schnee, mal im Nebel.

Das Gebäude ist schon beeindruckend und immer für ein Foto geeignet.

 

Aber nun stand unser Essen auf dem Programm – also den Hügel hinunter in Richtung Bluenose Drive.

Das Restaurant „The Old Fish Factory“  ( 68 Bluenose Dr ) ist nach unserem Geschmack recht gemütlich mit einem super Essen. Dies habe ich ja bereits zu Anfang des Reisetagebuchs geschrieben, aber man kann sich da wirklich nur widerholen. Und nach dem Essen kann man direkt zum Fisheries Museum oft he Atlantic gehen, welches sich auch in dem großen Gebäude befindet.

 

2014 fanden hier große Umbauarbeiten statt, daher sind wir schon gespannt, was sich da inzwischen alles geändert hat.

Bevor es dann zurück nach Hause ging, fuhren wir noch in Richtung Blue Rocks, wo wir diesmal aber keine Spaziergänge machten.

Nach dem Abstecher fuhren wir dann aber doch wieder nach Hause. Sollte sich der Leser wundern, dass ich von „nach Hause“ fahren schreibe und damit Mahone Bay meine:

 

Wir fühlen uns dort wirklich zu Hause! Auch wenn es immer nur eine begrenzte Zeit ist, die wir dort verbringen dürfen.

 

25. Mai 2016

 

Für den heutigen Tag hatten wir uns nichts Besonderes vorgenommen und fuhren ganz spontan nach Halifax.

 

Natürlich parkten wir wieder an der Lower Water Street, bevor es zum Frühstück zum Bluenose II-Restaurant ging.

Für Besucher noch ein kleiner Hinweis – direkt am besagten Parkplatz befindet sich ein interessantes Restaurant, das Waterfront Warehouse. Dort gibt es insbesondere leckere Fischgerichte.

 

Aber wir gingen direkt zum Frühstück. Nachdem wir rundum gesättigt waren, ging es wieder in die grobe Richtung Lower Water Street.

 

Wir gehen einfach sehr gerne dort entlang – am Restaurant The Bicycle Thief vorbei und etwas Kunst bestaunen – dort sind die „Street Lights“, die aussehen, als wären die Laternen geschmolzen und zu Boden gesunken.

Nach den doch etwas längeren Spaziergängen fuhren wir dann am späteren Nachmittag wieder zurück nach Hause.

 

26. Mai 2016

 

Heute war wieder Chester angesagt. Der erste Weg führte natürlich zum Kiwi-Cafe. Nach einer kleinen Stärkung spazierten wir durch den Ort an den schon beschriebenen Örtlichkeiten entlang. Es ist dort einfach nur schön. Beschreiben kann man es eigentlich nicht wirklich – denn die Geschmäcker sind ja verschieden. Aber uns sagt der Ort zu – sei es am Hafen, oder aber einfach nur die teilweise sehr sehr schönen Gebäude dort.

 

Nach dem Spaziergang sind wir dann nach Bridgewater gefahren. Wir wollten noch etwas einkaufen und auch dort noch einen kleinen Spaziergang machen.

Nicht nur die Spaziergänge waren schön, sondern auch der Einkauf war, zumindest für mich, erfolgreich.

Ich konnte einfach nicht an den Lobstern vorbeigehen – also kauften wir schnell einen, der natürlich während des Einkaufs zubereitet wurde.

Es war später wieder ein Genuss – hätte früher nie gedacht, so einen „Hunger“ auf Hummer/Lobster zu haben.

 

- Fortsetzung folgt -