17. Mai 2016

 

Heute wollen wir „The Ovens“ besuchen. Hierbei handelt es sich um einen kleinen Naturpark. Wir waren ja schon mehrmals dort, aber trotzdem lohnt sich für uns auch ein mehrmaliger Besuch.

 

Man sollte aber nicht verschweigen, dass der Eintritt zu diesem privaten Park nicht gerade billig ist, wie man bei einigen Bewertungen lesen konnte. Doch das ist relativ zu sehen – für 2 Personen umgerechnet ca. 15€ schien mir noch im Rahmen zu sein.

 

Von Mahone Bay aus geht es über die 3 in Richtung Maders Cove und weiter auf die 332 in Richtung Masons Beach, bevor es dann nach links weitergeht in Richtung The Ovens.

 

Bei der Straße handelt es sich auch um eine sogenannte Gravel Road, sprich kein Asphalt, sondern unbefestigter Belag. Aber man kann ja langsam fahren, wenn man Angst um den Lack seines Fahrzeuges hat.

 

Im Park angekommen, schnell die Tickets gekauft und los ging es.

Die Aussicht auf dem Wanderweg ist sehr schön. Und ganz besonders interessant sind die Höhlen. Man kann dort das Rauschen der Wellen auf ganz besondere Weise hören. Wir finden es immer wieder als ein Erlebnis.

Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.

Für uns war es auf jeden Fall ein sehr schöner Tag.

 

 

18. Mai 2016

 

Das Wetter ist gut und so haben wir uns entschlossen nochmals zum Kejimkujik Park zu fahren.

Bisher haben wir ja den Park im Schnee und auch im Hochsommer erlebt. Nun sollte auch der späte Frühling seine Chance bekommen.

 

Doch der lange und harte Winter hatte noch seine Spuren im Park hinterlassen.

Es lag zwar kein Schnee mehr, aber an manchen Stellen herrschte noch Hochwasser und einige Bereiche konnten nicht trockenen Fußes erreicht werden.

Aber das hat uns nicht abgehalten und wir sind lange durch den Park marschiert.

 

Was für Unterschiede zum letzten Besuch im hohen Schnee –

es sah doch alles etwas anders.

 

Begeistert war ich von den Wassermassen des Mill Falls. Da konnte ich einige interessante Fotos machen und auch der kleine Film begeisterte später. Denn die Geräuschkulisse kann man natürlich auf einem Foto nicht zeigen.

 

Schnell verging die Zeit und wir fuhren wieder zurück nach Mahone Bay.

 

21. Mai 2016

 

Da wir heute Besuch von guten Bekannten aus Hamburg bekommen haben, sind wir zum Essen zum Old Black Forest gefahren. Von Mahone Bay aus ist das kleine Restaurant nur einige Minuten entfernt in Richtung Lunenburg ( 10117 Nova Scotia Trunk 3 ) und somit schnell zu erreichen.

 

Wie man bei dem Namen fast erahnen kann, sind die Betreiber aus Deutschland.

Das Restaurant ist zwar klein, aber gemütlich und das Essen war gut und nicht zu teuer.

Und zwischendurch mal eine Unterhaltung auf Deutsch zu führen ist ja auch ganz nett.

 

Nach dem Essen sind wir aber wieder zurück nach Mahone Bay, um dort mit den Gästen einen ausgiebigen Stadtbummel zu machen.

 

Und so verging auch dieser Tag sehr schnell. Langsam machte sich auch der Gedanke breit, dass unsere Zeit hier wirklich in den letzten Zügen, sprich Tagen lag – es waren nur noch rund 10 Tage bis zum Abflug nach Deutschland. Aber schnell diese Gedankengänge verdrängen und lieber den nächsten Trip planen.

 

 

22. Mai 2016

 

Heute sollte es nach Annapolis Royal gehen. Dort wollten wir den Park „Historic Gardens“ besuchen. Wir waren ja bereits im April hier und auch schon zu anderen Jahreszeiten, aber noch nicht im Mai. Da passte es ganz gut, dass dieser nunmehr auch geöffnet war.

 

Wir hatten uns diesmal eine andere Fahrstrecke vorgenommen – also nicht über die 325 Richtung Caledonia und dann weiter auf die 8 über Maitland ( dort ist wie bekannt der Eingang zum Kejimkujik Park ), sondern über den Highway 10.

 

Hier ging es an New Germany vorbei – ein sehr kleiner Ort mit einigen Häusern und einer Kirche, die man auch durchaus mal fotografieren sollte. Der weitere Weg bis nach Annapolis Royal ist absolut einfach zu finden. Man fährt einfach immer weiter über den Highway 10 bis in den Ort hinein. Es sind von Mahone Bay aus ca. 112 Kilometer. In unserer Fahrtrichtung liegt der Eingang zu den Historic Gardens auf der linken Seite.

 

Wir freuten uns schon auf den Spaziergang durch diesen schön angelegten „Garten“ – und wir wurden nicht enttäuscht.

 

Natürlich blühten nur die normalen Frühlingsblumen und –pflanzen. Aber auch davon gibt es in dieser toll angelegten Anlage genügend zu sehen. So verging die Zeit dort wieder viel zu schnell. Aber wir hatten ja noch einiges vor an diesem Tag. Also machten wir uns noch auf einen kleinen Gang durch den Ort, ohne diesmal auch das Fort Anne zu besuchen. Wer das Fort bisher noch nicht besucht hatte, sollte dies aber auf jeden Fall machen.

 

Beim Fort Anne handelt es sich um eine Nationale Gedenkstätte. Im Haupthaus befindet sich ein kleines Museum.

Aber wir haben dort bereits alles mehrmals schon besucht und verzichteten diesmal darauf.

Wir fuhren erst mal eine kurze Strecke weiter bis zum Gezeitenkraftwerk in Annapolis.

Hier wird durch den extremen Tidenhub, der zwischen 15 und 21 Metern ( in Annapolis selber noch 7 Meter ) beträgt, Strom erzeugt. Die Menge an Strom ist ausreichend für große Bereiche der Fundy Bay.

 

Unsere Fahrt ging nun weiter nach Digby. Wir fuhren über den Highway 1 an der Küste entlang, wo man zwischendurch immer mal wieder einen kleinen Stopp einlegen kann, um die Landschaft und die damit verbundene Aussicht zu genießen.

 

Da es ja nur runde 34 Kilometer bis Digby waren, konnten wir uns diese Zeit für Zwischenstopps auch nehmen.

 

In Digby angekommen, haben wir den PKW auf „unserem“ Parkplatz neben dem Visitor Centre an der Montague Road ( wird dann zur Water Street ) geparkt. Nach einem kleinen Spaziergang zog es uns dann aber in das Fundy Restaurant, um unseren Hunger zu stillen.

 

Gut gesättigt und nach einem kleinen Gang durch Digby, machten wir uns weiter auf unsere Tour. Neues Ziel war nun Bear River. Der kleine Ort liegt nur rund 17 Kilometer von Digby entfernt. Natürlich sind wir auch dort bereits mehrfach gewesen, aber es lohnt sich schon, wenn man nur die Galerie Flight of Fancy aufsuchen will. Über die 303 geht es bis nach Conway, wo wir auf den Highway 101 abbiegen ( Richtung Bear River. Weiter geht es dann auf die Back Road und weiter auf die Lansdowne Road. Auf der Clamentsvale Road sieht man dann linksseitig die Galerie Flight of Fancy. Hinter dem Gebäude ist übrigens ein kleiner Parkplatz versteckt, wo man in der Regel auch einen Platz findet.

 

Nach einem Besuch in der Galerie und einem netten Gespräch mit dem Betreiber Rob, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Mahone Bay der rund 130 Kilometer lang sein wird.

 

In Mahone Bay angekommen, waren wir uns einig, dass es ein wirklich schöner Ausflug war und wir uns jetzt aber auch auf das nächste Abenteuer dieses Tages freuen: Fernsehabend auf der Couch.

 

- Fortsetzung folgt -