02. Mai 2014

 

Heute war DER Tag – ich war ja vom Produzenten Shawn Piller zum Drehort eingeladen worden.

 

Also fuhr ich am Morgen nach Chester – frech mein Auto auf dem Parkplatz der Film-Crew abgeparkt und meine Tasche mit der Kamera gepackt – auch wenn ich natürlich wusste, dass es nicht erlaubt ist, dort zu fotografieren. Aber man sollte immer auf Alles vorbereitet sein.

 

Also schnell das Auto verschlossen – da hörte ich schon einen Ruf, den ich bereits am Mittwoch hörte: Hello Klaus!

 

Es war Lucas Bryant – nach kurzem Gespräch wollte er dann losgehen, um zu fragen, wo ich hingehen sollte.

Nur Minuten später kam eine Frau, Stefani Deoul, und winkte mich heran.

 

Sie erzählte, dass sie mir kurz die einzelnen Bereich am Drehort zeigen wolle, bevor ich dann zu Shawn Piller in den Regiestand  gebracht werde. Ich war schon jetzt sprachlos – erhofft hatte ich mir ja schon, dass es eine ernste Einladung war – aber so richtig geglaubt hatte ich es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

Und dann ging es ins umgebaute Studio.

 

Zuerst sah ich das Haven-Krankenhaus – dann das Schlafzimmer von Audrey und dann die Polizeiwache der Haven PD.

Als nächstes kamen wir dann bei Shawn Piller an – er begrüßte mich wie einen alten Bekannten – gab mir einen Regiestuhlplatz und orderte die Verkabelung, damit ich auch alles mitbekommen konnte.

 

Und dann begannen auch schon die verschiedensten Szenen.

 

Es war sehr interessant – die einzelnen Sequenzen wurden sehr häufig neugedreht – mal passte ein Gesichtsausdruck nicht, mal eine falsche Geste…oder aber eine Fliege verirrte sich in den Dreh. Und jedes Mal hieß es dann: and again!

 

Plötzlich stand dann Vince vor mir und schüttelte mir die Hand – Richard Donat, der den Vince spielte, nahm sich zwischen 2 Einstellungen die Zeit, um einen kurzen Plausch mit mir zu halten – echt klasse.

 

Fast hätte ich vergessen zu schreiben, dass natürlich Lucas Bryant die ganze Zeit bei mir stand – welch Star macht schon so etwas und nimmt sich diese Zeit für einen Fan?

 

Auch Shawn Piller nahm sich immer wieder Zeit, um mit mir zu reden, mir etwas zu zeigen oder zu erklären.

 

Ja und dann stand der nächste Hauptdarsteller neben mir – Adam „Edge“ Copeland, der in Haven den Dwight Hendrickson spielt.

 

Eigentlich braucht man es nicht nochmals zu schreiben- wie auch die zuvor schon genannten Stars der Serie – sehr freundlich und auch er nahm sich viel Zeit zwischen den einzelnen Szenen, um sich mit mir zu unterhalten und ein Foto zu machen.

 

Zwischendurch gab es dann noch ein kleines Frühstück, zu dem ich auch eingeladen war. Und nicht zu vergessen der „Haven-Muffin“! Eine Bäckerei hatte für die Hauptdarsteller extra angefertigte Muffins geliefert. Ich konnte es ja nicht glauben – auch mir wurde ein solcher Muffin in die Hand gedrückt.

 

Natürlich versuchte ich diesen als späteres Andenken an dieses Erlebnis vorsichtig in der Fototasche zu verstauen. Doch Lucas Bryant  bestand darauf, die Muffins direkt zu essen. Eigentlich schade, aber geschmeckt hat der Muffin sehr gut.

 

Und erinnert werde ich an diesen auch, wenn ich ein gemachtes Foto sehe, auf dem der „Spaßvogel“ Lucas seine fast berühmten „Grimassen/Scherze“ beim essen der Köstlichkeit machte.

 

Zum Dreh selber darf ich hier natürlich nichts schreiben – aber ich kann nur sagen: es war ein Erlebnis, welches kaum zu toppen ist. Und bevor ich mich dann verabschiedete, bekam ich noch eine Anschrift und eine Telefonnummer, wo ich die Drehorte erfahre, wo ich noch gerne hin möchte!

 

Was soll man da noch weiter zu sagen!

 

 

 

03. Mai 2014

 

Wochenende – und wir beschlossen, nach Yarmouth zu fahren.

 

Beim letzten Besuch dort im Jahr 2011 hatten wir eigentlich eine durchwegs schlechte Meinung von diesem Ort – Nebel-keine Leute auf der Straße-Geschäfte geschlossen-irgendwie kein Leben im Ort.

 

Also sollte auch Yarmouth eine neue Chance bekommen.

Wir fuhren bei sonnigem Wetter los – auf den Highway 103 runde 200 Kilometer.

 

Und dann kamen wir dort an – es war kein Nebel – viel Betrieb auf den Straßen – der Ort lebte doch!

Und diesmal zeigte sich, das Städtchen bietet doch einiges, was sich lohnt anzusehen.

 

Schon der Spaziergang über die Water Street ist sehr schön – und die ganzen historischen Gebäude wirken ohne Nebel viel besser.

 

Auch die Main Street zeigte sich, wie es ohne Nebel besser geht – aus den ganzen Lautsprechern, die an den verschiedenen Geschäften angebracht waren, klang durchgehend stimmungsvolle Musik. Die Leute spazierten durch die Straßen – und dank unseres Nachbarn in Mahone Bay haben wir exzellent zu Mittag gegessen.

 

Und zwar im Rudder’s Seafood Restaurant auf der 96 Water Street.

Wer dort vorbei kommt – nicht vom ersten Anblick täuschen lassen! Wir dachten auch zunächst, ob das wohl was ist – aber kaum im Restaurant angekommen, merkten wir, es ist was!

 

Die Bedienung sehr freundlich – wie üblich, wird man am Eingang in Empfang genommen und zu einem freien Tisch gebracht – sofort wurde uns frisches Brot mit Butter gebracht und jeder bekam ein Glas Wasser hingestellt.

 

Das Essen selber war sehr gut – und der Preis für unser gesamtes Mittagessen mit Getränken lag bei insgesamt umgerechneten 26 Euro. Billiger kann man ein so gutes Essen nicht bekommen!

 

Und wieder konnten wir einen Ausflug in die Rubrik: schön und empfehlenswert einsortieren.

 

Auf dem Rückweg machten wir noch einige kleinere Abstecher durch die auf dem Wege liegenden Ortschaften.

 

Wir fuhren also über die 330 zum südlichsten Punkt der Nova Scotia Peninsula ( Halbinsel ) nach Cape Sable.

 

Dort hätte man sich stundenlang aufhalten können – es gibt dort kilometerlange Sandstrände. Aber es war ja doch schon etwas später, sodass wir nur aus dem Fahrzeug heraus die Strände bewunderten.

 

Den nächsten Halt machten wir dann am Seal Island Light Museum am Highway 3 in Barrington.

 

Leider war das Museum geschlossen, doch wir schauten uns den dort nachgebauten Leuchtturm trotzdem gerne an.

 

Und dann fanden wir dort sogar noch etwas Besonderes – ein vor längerer Zeit gelandetes UFO. Es war beschädigt – hat man dieses etwa abgeschossen, vom Himmel geholt?

 

Na gut – da habe ich etwas geschwindelt und etwas zu viel Fantasie spielen lassen. Aber das stark verrostete Objekt, welches neben dem Leuchtturm lag, sah wirklich aus, wie ein UFO. In Wirklichkeit war es ein Teil vom Leuchtturm, welches man ausgewechselt hatte.

 

Im Internet findet man einige Seiten zum Museum – u.a. hier:

 

http://capesablehistoricalsociety.com/Seal_Island_Light_Museum.html .

 

Nach diesem „Erlebnis“ ging es dann weiter in Richtung Heimat.

 

Fortsetzung folgt