50 Jahre Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl- EMM Jubiläumsveranstaltung und Fotoausstellung

Der Meckenheimer Stadtrat und der Merler Gemeinderat fassten am 10. Februar 1962 bzw. am 15. Februar 1962 einstimmige Beschlüsse, die Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl mbH zu gründen. Der Gründungsvertrag wurde vor 50 Jahren, am 14. März 1962, von der Stadt Meckenheim, der Gemeinde Merl, dem damaligen Landkreis Bonn und der Rheinischen Girozentrale und Provinzialbank Düsseldorf als Träger der Entwicklungsmaßnahme „Neue Stadt Meckenheim-Merl“ unterzeichnet.

2009, nach 47 Jahren, fusionierte die Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl mbH mit der 1991 gegründeten Meckenheimer Entwicklungs- und Wohnungsgesellschaft mbH. Sie trägt seit 2011 den Firmennamen "Meckenheimer Entwicklungs- und Wohnungsgesellschaft mbH“.

 

50 Jahre Entwicklungsgesellschaft sind Anlass für eine Rückschau auf die letzten fünf Jahrzehnte. Die Stadt Meckenheim lädt daher am Freitag, 16. März, um 19 Uhr, im Pädagogischen Zentrum, Königsberger Straße 30, zu einer Zeitreise durch die Entwicklung Meckenheims seit 1962 ein. Dr. Jürgen Gerlach und Dr. Detlef Naumann erläutern die Entwicklung Meckenheims aus Sicht der Städteplaner und Alt-, Neubürger und Stadtverwaltung schildern in einer Interviewrunde ihre Eindrücke und Erinnerungen. Eine Fotoausstellung des Stadtarchivs führt anhand von Zeitungsausschnitten und Fotos durch Meckenheims jüngste Geschichte. Die Ausstellung ist außerdem am 17. März und 18. März, von 14 Uhr bis 17 Uhr, geöffnet.

 

 

 

Wie in keiner anderen Stadt in der Region Rhein-Sieg wurden Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung, Politik und Planer vor eine wahre Herkulesaufgabe gestellt: Eine neue Stadt Meckenheim-Merl mit einer ersten Entwicklungsstufe von 25.000 Einwohnern sollte entstehen. Dieses Ziel sollten die Kleinstadt Meckenheim mit 3275 Einwohnern und das Dorf Merl mit 323 Einwohnern schultern. Eine neue Stadt bedeutete nicht nur neue Wohngebiete und Straßen, sondern auch Kindergärten, Schulen, Sportstätten, Kirchenzentren und Einkaufszentrum, bedeutete Gewerbeansiedlung, Energieversorgung, Ausweitung des öffentlichen Verkehrs, neuer Friedhof, Sanierung der Altstadt – kurz den Aufbau des gesamten Spektrums der infrastrukturellen Versorgung von Menschen. Neben den großen baulichen Planungen stellte dies die Verantwortlichen auch vor die Bewältigung von gravierenden Aufgaben im sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereich, welche alle Beteiligten in den nächsten Jahrzehnten mit neuen Herausforderungen und Fragestellungen konfrontierte. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen sich auf diese Zeitreise zu begeben.

 

 

 

 

Marion Lübbehüsen

Pressesprecherin

Tel. (02225) 917297; Fax (02225) 917114;

E-Mail: marion.luebbehuesen@meckenheim.de

Internet: www.meckenheim.de

 

 

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